31.12.08

Silvesterlauf und eine Bilanz

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Der Silvesterlauf in Erfurt ist eigentlich blöd. Für die 10 km Strecke läuft man 5 Runden um das Stadiongelände - zum Teil auf dem Fußweg an der Bundesstraße entlang. Dass man in jeder Runde ein Stück über die Tartanbahn des Stadions läuft entschädigt nur wenig, denn der Zieleinlauf ist auf der Stadioneinfahrt. Dafür kann man die Infrastruktur des Stadions zum Parken, Umkleiden, Duschen und Wärmen nutzen. Letzteres war bei -8° in diesem Jahr ein Wert für sich. Was den Silvesterlauf besonders macht, ist dass man noch einmal die Lauffreunde des Jahres trifft, mit Ihnen locker schwatzend läuft, einen Becher Sekt nach dem Lauf trinkt, Bilanz zieht und über Pläne spricht.

Mit 2.307 km bin ich 2008 noch etwas mehr gelaufen, als im Vorjahr. Insgesamt waren es 13 Wetttkämpfe, davon 4 Ultras, 2 bergige Marathons und Kleingemüse. Vor allem die Harzquerung, der Brockenmarathon und der Röntgenlauf stehen von der Schöheit der Strecken in einer Reihe mit dem Thüringenultra und der Rennsteiglauf.
Beim Röntgenlauf bin ich mit 63,3 km die längste Strecke meines Lebens gelaufen und auf die 5 h für die 50 bergigen km beim Thüringenultrabin ich ein bißchen stolz. Mit 1:40:40 für den HM kam auch noch eine gängige Bestzeit dazu.

22.12.08

Laufen anderswo - Pafos / Zypern

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Eine Reise in den Süden eine Woche vor Weihnachten ist irgendwie Luxus. Die Laufsachen hatte ich natürlich dabei, wenn ich auch etwas skeptisch war, ob ich eine geeignete Strecke finde. Die Skepis war allerdings unbegründet, denn vom Hotel Riu Cypria Bay gibt es in beide Richtungen einen schönen Fußweg , der sich zumindest außerhalb der Hochsaison gut laufen läßt.

Die Strecke führte zwischen Hotels und Meer entlang bis zum Hafen, von dort wurde es eine breite Promenade um die Ausgrabungsstätte mit den herrlichen Mosaiken (die man beim Laufen nicht sieht) und den kleinen Leuchtturm herum.


An der nächsten Ausgrabungsstätten, den Tombs of the Kings, war es nur noch ein Pfad. Zurück wurde ich von einem der herrlichen Sonnenuntergänge verwöhnt.

13.12.08

First Mobile und Victorvox überrumpeln Rentner

Wahrscheinlich ist es "nur" ein freier Vertreter dieser Firmen, der meinen 75 jährigen Vater überrumpelte. Er wäre doch Wenigtelefonierer und wolle doch etwas von der Telekom-Grundgebühr sparen. Schnell war die Unterschrift gegeben und jetzt hat er ein Handy mit Homezone an der Stelle seines Festnetzanschlusses. Mal sehen, ob der Widerruf die Probleme löst. Also Finger weg und Warnung an alle. Die Masche ist hier übrigens auch schon dokumentiert.

Update: Den ersten Widerruf (parallel an First mobile und Victorvox) hat First mobile noch abgelehnt. Nachdem ich in einem zweiten Brief an beide darauf hinwies, dass die 14 tägige Widerrufsfrist nicht greift, da keine Vertragsinformationen hinterlassen wurden und die Leistungszusage "Es bleibt für sie alles wie bisher - sie behalten ihr altes Telefon" nicht eingehalten wurden, hat Victorvox den Widerruf akzeptiert.

Update2: Es gibt relativ viele Zugriffe auf diesen Beitrag. Schreibt doch mal als Kommentar eure Erfahrungen. Das hilft auch anderen.

7.12.08

Schnee auf dem Rennsteig


Zwei Euro Parkgebühr in der Stunde am Grenzadler bei Oberhof sind Abzocke - dass es an der Straße "nur" 1,40 Euro pro Stunde waren, machte es nicht besser, zumal es keinen Tageshöchstsatz gab. Das nächste mal werde ich wohl wieder einen der kleineren Orte am Rennsteig anfahren, die nicht nur preiswerter sondern auch deutlich schöner als Oberhof sind.


Der erste Schnee war es, der uns hierher getrieben hat und die Winterlandschaft ließ schnell den Ärger vergessen. Diesmal ging es den Rennsteig nach Norden am Wachsenrasen vorbei bis zur Neuhöfer Wiese, wo es in der Hütte der Bergwacht Rotterode Glühwein, Bockwurst und Fettbrot gab. Auf dem Rückweg taxierte ich genau die Strecke - schließlich ist es etwa Kilometer 44 - 54 der langen Rennsteiglaufes.