Der Rennsteigstaffellauf von 10 Läufern über 171 km Rennsteig ist mittlerweile eine Kultveranstaltung in Thüringen, die höchste Anforderungen stellt. Da die 200 Startplätze ca. 10 Minuten nach Meldebeginn vergeben sind, ist die erste Anforderung, Neujahr um 0.00 Uhr am Rechner zu sitzen und ihn noch bedienen zu können. Dann müssen die 10 Läufer bis Juni bei der Stange gehalten und die durch Grippe, Verletzung oder zänkische Ehepartner ausfallenden ersetzt werden. Auf diese Weise fand ich einen Platz in der Staffel vom Rennsteiglauf Forumsteam.
Schließlich muss organisiert werden, dass jeder Läufer zur rechten Zeit irgendwo im Thüringer Wald an seinem Wechsel steht. Neben dem Zeitchip bekommt er dort von seinem Vorläufer einen Kieselstein aus der Saale am Start. Am Ziel wird der Stein dann in die Werra geworfen. Um all das hat sich Staffelchefin Petra in ganz toller Weise gekümmert und in ihrem Blog auch noch einen wunderschönen Bericht geschrieben.
Für mich war die Etappe von Masserberg nach Allzunah vorgesehen, eine Strecke die ich vom Rennsteigmarathon gut kannte. In Masserberg trafen wir auf unsere Läufer der ersten Strecken, machten ein Bild und dann ging es schon los.
Der erste Kilometer war Lauffreude pur, bis das Bewusstsein einsetzte, dass man bei knapp 18 km vielleicht doch ein wenig die Kräfte einteilen sollte. Ungewohnt war, die bekannte Strecke in einem deutlich höheren Tempo als beim Rennsteiglauf zu bewältigen und ohne Stau den Hohlweg zur Schwalbenhauptwiese zu passieren. Auch ansonsten war es eher einsam. Zwei mal wurde ich überholt und vier oder fünf Läufer überholte ich. Schön war immer wieder auf das parallel mitfahrende Team zu treffen, die mich anfeuerten und ablichteten.
Bedenken hatte ich bei bei den Wurzelstrecken, doch da ich gefühlsmäßig flog, waren sie letztendlich kein Problem. Nach 1:27:40 konnte ich das Steinchen weiterreichen und fand den Schnitt von 4:54 min/km für meine Verhältnisse eigentlich recht gut. Das ist natürlich kein Vergleich zu Frank, der anschließend im Schnitt von 4:30 min/km über den Beerberg nach Oberhof lief, wo wir den anderen Teil der Staffel trafen.
Einen richtig objektiven Bericht gibt es dazu noch bei Laufszene Thüringen.
Der erste Kilometer war Lauffreude pur, bis das Bewusstsein einsetzte, dass man bei knapp 18 km vielleicht doch ein wenig die Kräfte einteilen sollte. Ungewohnt war, die bekannte Strecke in einem deutlich höheren Tempo als beim Rennsteiglauf zu bewältigen und ohne Stau den Hohlweg zur Schwalbenhauptwiese zu passieren. Auch ansonsten war es eher einsam. Zwei mal wurde ich überholt und vier oder fünf Läufer überholte ich. Schön war immer wieder auf das parallel mitfahrende Team zu treffen, die mich anfeuerten und ablichteten.
Bedenken hatte ich bei bei den Wurzelstrecken, doch da ich gefühlsmäßig flog, waren sie letztendlich kein Problem. Nach 1:27:40 konnte ich das Steinchen weiterreichen und fand den Schnitt von 4:54 min/km für meine Verhältnisse eigentlich recht gut. Das ist natürlich kein Vergleich zu Frank, der anschließend im Schnitt von 4:30 min/km über den Beerberg nach Oberhof lief, wo wir den anderen Teil der Staffel trafen.
Einen richtig objektiven Bericht gibt es dazu noch bei Laufszene Thüringen.













